Autor: E. Nitzsche

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Interview Fachbereichsleitung Demenz-WGs – Juliane Schmidt im Porträt

Frau Juliane Schmidt ist seit 4 Jahren bei uns im Pflegedienst als stellvertretende Fachbereichsleitung für die Wohngemeinschaften tätig. Hauptsächliche Aufgaben sind die Übernahme der Dienstplangestaltung, außerdem die Sicherstellung der Pflegequalität, sowie die Durchführung von Mitarbeitergesprächen und Teambesprechungen.

Redaktion: Was macht Ihnen am meisten Spaß in Ihrem speziellen Tätigkeitsbereich?

Juliane Schmidt: „Ich mag es sehr, mich in meinen Aufgabenbereichen frei entfalten zu können. Mir macht es Spaß Verantwortung für die Handlungen und Entscheidungen zu übernehmen. Meine Arbeitsabläufe selbst effektiv zu organisieren und zu strukturieren. Mir gefällt ebenfalls die Flexibilität meiner Arbeitszeit und auch, dass uns Homeoffice gewährt wird. Hierfür stehen alle notwendigen Arbeitshilfsmittel zur Verfügung.“

Redaktion: Was für Herausforderungen bringt Ihr Job mit sich?

Juliane Schmidt: „Jeder Tag bringt neue Herausforderungen mit sich, denn kein Tag gleicht dem anderen. Ich denke, ein bedeutender Teil der Arbeitszeit wird für die Planung von Dienstplänen verwendet, um unter anderem spontane Krankheitsausfälle abzufangen.
Das Team mit den individuellen Mitarbeitertypen zu motivieren und für ein positives Arbeitsumfeld zu sorgen. Dabei die Zufriedenheit aller im Blick zu behalten.“

Redaktion: Was ist für Sie das Besondere hier im Pflegedienst?

Juliane Schmidt: „In den letzten Jahren konnte ich hier meine Fähigkeiten ausbauen und man gab mir die Chance, an meinen Aufgaben zu wachsen sowie mich stetig weiter zu entwickeln. Mich motiviert ein angenehmes Arbeitsklima und eine wertschätzende Kommunikation auf Augenhöhe. Wir pflegen einen guten Kontakt im Kollegium.“ 

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Neue Demenz-WGs in Marienfelde mit Farb-Akzenten

Nach acht Jahren Planung stehen zwei neue Demenz-Wohngemeinschaften in Marienfelde kurz vor der Fertigstellung. Die erste WG öffnet am 1. Juni, bereits ab Ende Mai laden Tage der offenen Tür dazu ein, das besondere Konzept kennenzulernen. Im Gespräch gibt uns Ingo Kölsch, einer der Gründer des Pflegedienstes, Einblicke.

Beide Wohnungen sind Neubauten, als Aufstockung von zwei Dachgeschossen, die über Aufzüge bequem erreichbar sind. „Mit der degewo hatten wir bereits die Kernsanierung der WGs in Marzahn durchgeführt. 2018 kamen sie erneut auf uns zu, um auch bei der Sanierung des Greizer Viertels in Marienfelde diese alternative Wohnform unterzubringen. Mit unseren Erfahrungen kamen wir sehr schnell mit dem Planungsbüro zusammen, das gut verstanden hat, wo unsere Bedarfe sind.“
 
Starke Farb-Akzente gehören zum Konzept“
 
Was beim Betreten sofort auffällt: kräftige Farben statt Muster oder Weiß. „Viele erleben erst einmal eine Überraschung bei den starken Farb-Akzenten – genau das ist gewollt“, so Kölsch. Klare Farbgestaltung schafft Orientierung und reduziert Unsicherheit bei Menschen mit Demenz. Grundlage sind Empfehlungen des Kuratoriums Deutsche Altershilfe: Rot steht etwa für Wärme im Essbereich. „Krankenhaus ist weiß – bei uns ist es bewusst bunt.“


Auch die Ausstattung ist klar an die Bedarfe der Bewohnenden ausgerichtet: Handläufe in den Fluren, WC mit Bügel und unterfahrbare Waschbecken sorgen u.a. für ein weitgehend selbstbestimmtes Leben, egal welche Handicaps sich einstellen sollten.
 
Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Leben. Großzügige, offene Wohn-, Ess- und Küchenbereiche fördern Begegnung und Aktivität. „Die meisten halten sich hier auf: Sie sehen die anderen, erleben Gemeinschaft – das gibt Sicherheit und Geborgenheit.“ Wer möchte, beteiligt sich aktiv am Alltag, etwa beim Kochen oder bei kleinen Aufgaben im Haushalt.
 
„Der Pflegedienst ist nur zu Gast.“
 
Die WG versteht sich als echtes Zuhause – nicht als Heim. Zugleich ist die Pflege rund um die Uhr präsent, bleibt aber bewusst im Hintergrund. „Der Pflegedienst ist Gast – die WG gehört den Bewohnenden.“ Ebenso ist die WG Teil der Hausgemeinschaft: begleitete Spaziergänge im Kiez, Begegnungen mit Nachbarn und nahe Grünflächen gehören zum Alltag dazu.
 
Trotz hoher Ansprüche wurde auf Wirtschaftlichkeit geachtet. „Wir haben intensiv verhandelt, damit die Mieten bezahlbar bleiben.“ Die Gesamtkosten liegen auf einem Niveau, das mit einem allein geführten Haushalt vergleichbar ist.
 
Wer sich über die WG informieren möchte, ist herzlich eingeladen zu unseren Tagen der Offenen Tür:
 
Di, 26.5.2026, 15-20 Uhr
Sa, 30.5.2026, 10-14 Uhr
Mi, 10.6.2026, 15-20 Uhr
Sa, 13.6.2026, 10-14 Uhr
Do, 25.6.2026, 15-20 Uhr
Sa, 27.6.2026, 10-14 Uhr
 
WG in der Greizer Straße 24, 12279 Marienfelde
 
Der Neubau nimmt Gestalt an: Erste Bilder der WGs finden Sie HIER.

Wir suchen auch noch Personal, das von Anfang an in Marienfelde ein lebendiges WG-Leben mitgestelten möchte. Aktuelle Stellenangebote finden Sie hier.

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Interview Sekretariat Pflegedienst: Einblicke ins Personalmanagement

Frau Haubold, Sie sind seit sechs Jahren bei uns als Bürokauffrau tätig und für das Personalmanagement verantwortlich. Zu Ihren Aufgaben gehören v.a. der Kontakt mit den Bewerbenden, die Terminorganisation für erste Gespräche sowie alles rund um die Formalien für Mitarbeitende.

Redaktion: Was macht Ihnen am meisten Spaß in Ihrem speziellen Tätigkeitsbereich?

Diana Haubold: „Es ist sehr spannend und interessant die Bewerbungsunterlagen zu sichten. Wie unterschiedlich und individuell die Lebensläufe sind. Und dann der direkte Kontakt mit den einzelnen Bewerbern, das ist jedes Mal anders. Da kommt keine Langeweile auf, jeder Tag ist anders.“

Redaktion: Was für Herausforderungen bringt Ihr Job mit sich?

Diana Haubold: „Die größte Herausforderung ist sicherlich, aus der Vielzahl der Bewerbungen die Personen zu finden, die zu uns passen. Neben der fachlichen Eignung. Jeder Mensch ist ja anders, und das ist auch gut so. Aber nicht jeder passt auch ins Team.“

Redaktion: Was ist für Sie das Besondere hier im Pflegedienst?

Diana Haubold: „Das kollegiale Miteinander, der Team-Geist – das ist schon besonders. Man kommt einfach jeden Tag gerne ins Büro.“

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Pflegedienst am Treptower Park